Wir lesen Zeitung
und schauen fern.

Hunderte kriminelle Ausländer machen unsere Heimat unsicher

Kronen-Zeitung, Vorarlberg-Ausgabe, 23. Dezember 2012:

Kurz vor dem Ziel zückte der Südländer (einer von hunderten kriminellen Ausländern, die unsere Heimat unsicher machen) ein Messer.

Ich bin immer noch sprachlos, aber der Kabarettist Franz Joseph Moped hat auf Twitter Worte gefunden:

(Danke an Philipp Metzler für den Hinweis!)

Wenn "Österreich" doppelt anonymisiert, dann ist was faul
FAZ macht Sex im Ausland lebensgefährlich

10 Kommentar(e)

Felios - Am 09. Januar 2013 um 20:07

Immer wieder unglaublich, was sich die Zeitungen in Österreich alles (ungestraft und ohne Entrüstung) erlauben dürfen.

David1 - Am 09. Januar 2013 um 21:39

Also da merkt man wieder dass die Leute so dumm sind, dass sie schon wieder intelligent sind. Wenn man sich mal genau den Satz anschaut, haben die in einen logischen Kontext auch recht. „Einer“ von hunderten kriniminellen Ausländern, kann man auch richtig interpretieren: Es befindet sich genau ein krimineller Ausländer unter 100 Ausländer. Genauso wie es bei Österreicher 1 von 100 ist. (Wenn nicht mehr) denn wir lenken doch immer gerne von unseren eigenen Problemen ab, nicht wahr?
David, ÖSterreicher ^^

Fabian - Am 09. Januar 2013 um 21:46

jaja die kronezeitung-dieses braune drecksblatt….

Matthias - Am 10. Januar 2013 um 14:32

@David1
Meiner Meinung nach bedeutet aber „Einer von hunderten kriminellen Ausländern“ folgendes: Das ist einer der vielen (deshalb ja auch hunderten) kriminellen Ausländer. Keineswegs kann man daraus lesen wieviele Ausländer von hundert kriminell sind.
Und wenn man die Berichterstattung so über die Zeit sieht, will man mit der Aussage wohl sagen, das es so viele sind, dass man sie nicht mehr zählen kann. Deswegen auch ist ja auch von hunderten die Rede.
Man kann ja auch noch folgendes unterstellen: Da das ganze in Dornbirn passiert ist und zu der Mengenangabe nur eine sehr schwammige Aussage über die räumliche Verteilung (unsere Heimat) gemacht wurde, wird wohl ein großes Bedrohungsszenario herbeigeschrieben. „Das sind viele und das sind nur die aus Dornbirn.“ Denn wenn ich Österreich (~1 mio) oder Vorarlberg (~50.000) hernehme sind hunderte nicht besonders viele.
Aber da erstens die genauen Zahlen (also Anzahl und räumliche Verteilung), die Gesamtaussage „Einer von hunderten kiminellen Ausländern die unsere Heimat unsicher machen“ und die bisherige Art der Berichterstattung betrachtet kommt da schon der Verdacht einer eingefärbten Berichterstattung auf.
Vorallem wenn man folgende 2 Fälle betrachtet in denen nicht von „Einem von hunderten kriminellen Österreichern die die Heimat undsicher machen“ (zumindest sinngemäß) berichtet wird. Schon komisch oder?
https://www.krone.at/Nachrichten/Drei_junge_Frauen_ueberfallen_Wiener_Taxifahrer_brutal-Mit_Leine_gewuergt-Story-338453
https://www.krone.at/Oesterreich/Salzburger_Taxler_ueberfallen_Raeuber_fluechtet_mit_250_Euro-Geld_her!-Story-346648

Unabhängig davon das es für jeden nicht angenehm (wahrscheinlich traumatisch) ist wenn man überfallen wird. Egal von wem.

Georg Martin - Am 10. März 2013 um 09:34

Es ist sehr positiv das die Kronenzeitung über Dinge berichtet, über die man in Deutschland nichts hört. Die Deutschen haben
eine 70-jährige Gehirnwäsche hinter sich, daher wagt es niemand, bestimmte aktuelle Dinge beim Namen zu nennen.
Tu felix austria……………………..

Karl Marx - Am 29. März 2013 um 12:14

Was für ein Unsinn. Das ist ganz einfach rassistische Hetze. Die Krone ist offensichtlich daran interessiert das Bild zu verbreiten, hunderte kriminelle Ausländer würden unsere Heimat unsicher machen. Vollkommener Schwachsinn. Hunderte kriminelle Fpöler machen aber wirklich unsere Heimat unsicher. Diese Drecksbagage.

Karl Marx - Am 29. März 2013 um 12:21

Und was soll das mit der 70 jährigen Gehirnwäsche. Worauf willst du hinaus? Vor diesen 70 Jahren gabs etwa keine Gehirnwäsche oder wie? Eh klar. Brauner Sauhaufen. Ich sag dir warum kaum jemand so blöd ist bestimmte aktuelle Dinge aus seiner Sicht beim Namen zu nennen. Weil ihr Drecksäcke 6 Millionen Juden vergast habt. Deswegen ist Rassismus ein Tabu hier. Es ändert sich aber eh schon. Der braune Abschaum kriecht langsam aus den Erdlöchern und versucht Gesellschaft und Politik zu unterwandern. Wir sehen uns in der Hölle wieder.

Georg Martin - Am 29. März 2013 um 19:23

Du bist nicht informiert, Du geifernder Gutmensch. Wenn selbst prominente Juden sagen dass das mit den 6 Mio. nicht richtig ist, dann ist es saublöd, gebetsmühlenartig Dinge zu behaupten von denen Du keine Ahnung hast. Also bist Du – wenigstens in dieser Hinsicht – auch gehirngewaschen.

Helge Fahrnberger
Helge Fahrnberger (Autor) - Am 29. März 2013 um 22:40

Leute, ich darf euch dringend bitten, bei der Debatte die Regeln des Anstandes einzuhalten. Es muss auch nicht immer alles kommentiert werden, manches spricht eh ausreichend für sich selbst.

Georg Martin - Am 30. März 2013 um 09:38

Warum wird die Kronenzeitung als „braunes Drecksblatt“ bezeichnet? Gewiss, einige Berichte sind vielleicht etwas derb abgefasst,
aber letztendlich wird über Dinge berichtet, die für andere Zeitungen offensichtlich tabu sind. Es ist doch gerade die Art der
Kronen Berichterstattung, die viele Leute zum Nachdenken anregt. Ich wäre sehr froh, wenn auch andere Zeitungen ähnliche Themen
aufgreifen würden wie das die Kronen Zeitung macht.